Wir verlosen exklusiv für
Logo bz-Abonnenten
je 2 Tickets
zu folgenden 4 Events im Gesamtwert von 332.–

Samstag, 16.9.2017, 19:00 Uhr

Theater Palazzo
Krimi-Leseabend mit 4 Kriminalautoren

Diese Verlosung ist abgelaufen

Dienstag, 31.10.2017, 19:30 Uhr

Dichter- und Stadtmuseum
Tatort Liestal mit Rolf von Siebenthal

an dieser Verlosung teilnehmen
Teilnahmeschluss:
30.10.2017, 12:00 Uhr.

Samstag, 4.11.2017, 20:15 Uhr

Kino Sputnik
Lesung mit Mitra Devi

an dieser Verlosung teilnehmen
Teilnahmeschluss:
3.11.2017, 12:00 Uhr.

Donnerstag, 23.11.2017, 19:00 Uhr

Kulturhotel Guggenheim
Krimi Diner mit Theater L.U.S.T.
inkl. Menu

an dieser Verlosung teilnehmen
Teilnahmeschluss:
22.11.2017, 12:00 Uhr.

Eine Teilnahme ist nur möglich mit Angabe Ihres Namens und Ihrer bz-Abonnementsnummer.
Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Die gewonnenen Tickets werden an der Abendkasse hinterlegt und müssen bis spätestens 15 Minuten vor der Vorstellung abgeholt werden.

Krimi-Liestal

Krimi Liestal

Krimi-Reihe

Krimireihe 2017

www.krimi-liestal.ch

Erste Krimi-Reihe Liestal

Liebes Publikum

Am 14. September 2017 startet KRIMI LIESTAL, initiiert vom Theater Palazzo in Kooperation mit dem Dichter- und Stadtmuseum Liestal, Guggenheim, Kino Sputnik und Landkino. 18 spannende Veranstaltungen erwarten Sie bis zum 21. Dezember, ausgewählt von den beteiligten Veranstaltern.

Ein spartenübergreifendes, teilweise interaktives Programm für alle Altersstufen wird angeboten: Lesungen, verschiedene Theaterformen, Musik, spezielle Gesprächsformate und Filmvorführungen. Kriminalgeschichten – so glauben wir – interessieren ein breites Publikum.

Ein besonderes Augenmerk bei der Programm-Auswahl liegt auf Autorinnen und Autoren sowie weiteren Kulturschaffenden aus der Region BL/BS, die eine bunte Palette an „Krimi-Kunst“ präsentieren werden. Während der Krimi-Reihe legt die Buchhandlung Rapunzel im Palazzo ein Bücher-Angebot der vertretenen Autorinnen und Autoren auf.

Den beteiligten Partner-Veranstaltern danken wir für deren Engagement wie kreative Ideen. Ganz herzlich bedanken möchten wir uns im Namen aller Beteiligten für die grosszügige Unterstützung der aufgeführten Partner, Sponsoren und Stiftungen.

Wir wünschen Ihnen spannende Begegnungen, unerwartete Fälle und eine gute Intuition!

Karin Gensetter und Johanna Rees

(Theater Palazzo)

«Sie wünschen - wir morden!»

Die Impronauten im Krimifieber – es wird gemordet, gemeuchelt, gestohlen, gestorben und ermittelt – ganz nach den Vorgaben des Publikums – komplett improvisiert und mit ungewissem Ausgang. Eine kriminelle Improshow, bei der die Vorgaben für die Szenen aus dem Publikum kommen. Nichts ist vorbereitet – alle Szenen entstehen in dem Moment, in dem sie gespielt werden. Es wird düster, denn die Darsteller- Innen begehen auf der Bühne einige schreckliche Verbrechen und klären sie dann auch noch live – vielleicht sogar mit dem Publikum – wieder auf. Ein etwas morbider Riesenspass für alle Beteiligten! Seit 2003 improvisieren die Impronauten aus Basel auf den Bühnen der Region und darüber hinaus. Die 8 Schauspielerinnen und Schauspieler bieten, unterstützt von ihren Musikern, verschiedene improvisierte Formate auf der Bühne an.

Krimi-Abend

Mit: Peter Beck, Barbara Saladin, Wolfgang Bortlik und Karin Schickinger. Musik: Trio Sléndro.

Es geht blutig und turbulent zu und her an diesem Krimi-Abend, an dem vier AutorInnen aus dem Baselbiet, Basel, Freiburg und Bern lesen. Damit die Gemüter sich zwischendurch vom Schauer erholen können, spielt das Trio Sléndro mit Christoph Gisin (Trompete, Flügelhorn, Hang), Jérôme von Allmen (Gitarre) und Lucio Marelli (Schlagzeug) und führt mit Stilmitteln aus Afrika, Asien und Europa an musikalische Tatorte. Die zwei frühen oder die zwei späten Lesungen sind separat besuchbar oder alle vier am Stück.

Peter Beck liest aus seinem Thriller ‹KORROSION›. Dieser letzte Thriller der Reihe um Tom Winter, den wortkargen Sicherheitschef einer Bank, beginnt mit einem karamellisierten Bäcker… Peter Beck studierte Psychologie, Wirtschaft und Philosophie, doktorierte in Psychologie und trägt im Judo den schwarzen Gürtel, er lebt in Bern.

Barbara Saladin wurde an einem Freitag, den 13. geboren und lebt als freie Journalistin, Autorin und Texterin im Oberbaselbiet. Sie schreibt Kriminalromane, Kurzgeschichten und Sachbücher, Artikel und Reportagen, sie textet, fotografiert, lektoriert und organisiert. Ins Palazzo kommt sie mit verschiedenen Kurzkrimis von in- und ausserhalb des Baselbiets.

Wolfgang Bortlik lebt in Riehen. Er liest aus seinem neuen Krimi ‹Blutrhein›, dem dritten Fall seines Discountdetektivs Melchior Fischer: In Basel werden ein Regierungsrat und ein Ex-Guru ermordet. Es gibt viele Verdächtige und Motive. Und Fischer steht wegen Insiderwissens mitten im Ermittlungsgewitter, obwohl er doch eigentlich viel lieber auf seinem Futon liegen würde, um über sich, die Stadt Basel und den Lauf der Welt zu sinnieren.

Karin Schickinger lebt in Freiburg (D) und verdient ihren Lebensunterhalt als Allzweckwaffe im Bereich Text. Sie führt an diesem Krimiabend jede Menge Leichen mit sich, die sie im eigenen Blut anrichtet und serviert, ohne dabei – so viel sei hier versprochen – deren Mörder zu vergessen.

Der grosse Coup

Ein Krimitheater für Erwachsene und Junge ab 10 Jahren

Die beiden Schauspieler Samuel Kübler und Wiemers setzen eindrücklich ein Theaterstück im Comic-Stil um, das Slapstick live auf die Bühne bringt. In schnell geschnittenen Sequenzen und rasanten Orts- und Perspektivenwechseln werden hochkonzentrierte Einbruchszenen, spannende Verfolgungsjagden, tragikomische Road-Movie-Elemente und Rettungsaktionen gespielt. Ein Comic-Theaterstück im Spagat zwischen radikaler Reduktion und verspielter Übertreibung, gewürzt mit viel Slapstick. Nichts für schwache Nerven... Stefan Wiemers ist Mitbegründer des Cargo Theater Freiburg (D). Samuel Kübler kommt aus der Schweiz und spielt ab und zu im Vorstadttheater Basel. «… Exquisites Kopfkino – das gibt es nicht oft auf einer Bühne.» (Badische Zeitung)

Diese hochkarätige Bühnenproduktion erhielt Preise und Einladungen an Festivals.

Spiel: Samuel Kübler, Stefan Wiemers

Regie: Mark Kingsford

Dramaturgie: Margit Wierer

Bühne: Kalle Krause

Requisite: Johannes Wittich

Kostüm: Božena Čivić

Meuchelmord am Mikrofon

Krimi-Slam / 15. Liestaler Dichter-SLAM

Wer bringt seine Opfer in sechs Minuten Redezeit am schönsten um die Ecke oder verursacht die beste Gänsehaut? Entscheiden Sie mit! Am Krimi-Slam bestimmt das Publikum, wer der Meister-Mörder des Abends wird.

Mit Mordlust und gefährlich spitzer Zunge treten sie gegeneinander an, die Slamerinnen und Slamer an diesem schaurig-schönen Abend, und das Publikum richtet über sie. Als Moderatorin kehrt Daniela Dill an den Tatort zurück… respektive auf die Bühne des Dichter- und Stadtmuseums. Mit: Alain Wafelmann, Patti Basler, Simon Chen und Micha de Roo.

«In Sachen: Glauser Friedrich, geb. 1896, Taglöhner in Liestal… betr. Diebstahl.»

Vortrag von Hans R. Schneider, mit Charles Brauer.

Wussten Sie, dass Friedrich Glauser einige Zeit in Liestal lebte? Hans R. Schneider berichtet über Glausers Zeit in Liestal und über die Hintergründe der Wachtmeister Studer-Romane. Der bekannte Schauspieler Charles Brauer liest Ausschnitte aus ‹Baumschulen› und ‹Schlumpf Erwin Mord›.

Nach der Entlassung aus der französischen Fremdenlegion und einem Jahr in der bernischen Arbeitsanstalt Witzwil aufgrund seiner Drogensucht trat der dreissigjährige Friedrich Glauser im Juni 1926 eine Stelle als Handlanger in der Baumschule und Rosengärtnerei von Jakob Heinis im Weideli in Liestal an. Im März 1927 wurde er beim Diebstahl von Opium in der Stadtapotheke Liestal erwischt, eingesperrt, zu 20 Fr. Schadenersatz verurteilt und wieder auf freien Fuss gesetzt. In der Erzählung ‹Baumschulen› (1934) und seinem ersten Wachtmeister Studer-Roman ‹Schlumpf Erwin Mord› (1936) hat Glauser seine Liestaler Erfahrungen verarbeitet.

Kriminaltechnische Kapelle mit Delia Mayer

Nach fünf Jahren Ermittlungen als Schweizer Tatort-Kommissarin Liz Ritschard nehmen sich Delia & der kriminaltechnische Dienst dem Töten und Getötet-werden nun auch singend und musizierend an.

Mit berührenden, humorvollen und skurrilen Songs vom und ums Töten zwischen Jazz, Pop, Film und Kabarett, von Nino Rota über Sting, Georg Kreisler, Randy Newman, Brecht & Eisler, Elliot Smith, Cole Porter, Nancy Sinatra und natürlich Bond-Songs wird lustvoll im Feld Verbrechen gewühlt. Subtil, auf die Essenz reduziert arrangiert und einfühlsam, kraft- und humorvoll begleitet von den beiden Spürhunden SHA (Bass-Klarinette) und Kaspar Rast (Schlagzeug), erklingt ein warmer, ebenso transparenter wie einlullender Bandsound. Mit Delia Mayers vom Jazz geprägter Stimme, kräftig, warm und direkt, dann wieder zart und entrückt, und mit ihrer facettenreichen Livepräsenz entführen Delia Mayer und ihre Band das Publikum in den Crime-Kosmos.

Delia Mayer erhielt mit 7 Jahren ihren ersten Klavierunterricht und spielte lieber auswendig oder Eigenes als getreu nach Noten. Der Schritt zum Gesang war für sie die logische Folge eines Krokodil-Bisses in die Hand von Haustier Köbi. Und weil eine Oktave eh zu gross zum Greifen war. Sie nahm Tanzunterricht, weil Stillsitzen keine Option schien. Sie machte die Wirtschaftsmatura, damit das Denken doch nicht ganz vernachlässigt wurde. Sie studierte Tanz, Gesang und Schauspiel in Wien, Schauspiel in New York und klassischen Gesang berufsbegleitend am Konservatorium Zürich (heute ZHdK). Delia Mayer ist bekannt als Schweizer Tatort-Kommissarin Liz Ritschard.

SHA ist Komponist, Saxofonist und Bassklarinettist, studierte bei Don Li, Nik Bärtsch, Sujay Bobade und Bänz Oester und hat einen Abschluss der Jazzschule Luzern sowie einen Double Master mit Auszeichnung.

Kaspar Rast spielt seit dem 6. Lebensjahr Schlagzeug, hat eine Ausbildung als Geigenbauer und als Schlagzeuger an der JMS in Zürich und am Drummers Collective in New York.

«Bühnenmorde sind ihre Therapie – Als Tatort-Kommissarin jagt sie Mörder. Zum Ausgleich singt Delia Mayer ‹mörderische› Lieder mit ihrer wunderbaren Jazz-Stimme und einem fabelhaften Jazz-Duo. Nun ist Delia Mayer aber erstens nur im Fernsehen Kommissarin, zweitens eine mindest so gute Jazzsängerin wie Schauspielerin und drittens eine Frau mit viel Selbstironie… Mayer singt fabelhaft feinsinnig. Musikalisch ist der Abend ein Hochgenuss…» St. Galler Tagblatt, 3.3.2017

Verbrechen und Strafe

Zur Realität der Verbrechensbekämpfung im Kanton Baselland.

Mit Patrick Dormann (Stv. Leiter Forensik bei der Polizei BL) und Urs Geier (Leitender Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft BL).

Sie stürzen sich in Verfolgungsjagden, bedrohen Verdächtige und erhalten die Ergebnisse eines DNA-Tests innert Minuten zurück: Die Polizistinnen und Polizisten in Fernsehserien und Kriminalromanen haben es leicht. Doch mit der Realität hat das wenig zu tun.

Wie sieht die tägliche Arbeit in einem Kriminallabor oder Gerichtssaal aus und was unterscheidet sie von den Darstellungen in Krimis und Fernsehserien? Patrick Dormann (Stv. Leiter Forensik bei der Polizei BL) und Urs Geier (Leitender Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft BL) erleben die komplexe Wirklichkeit der Verbrechensbekämpfung jeden Tag. Im Podiumsgespräch erzählen sie von den wissenschaftlichen, rechtlichen und sozialen Facetten dieser Welt und stellen sich den Fragen des Moderators Stefan Hess (Dichter- und Stadtmuseum) sowie dem Faktencheck – dem Vergleich von Realität und Fiktion anhand von Ausschnitten aus populären Krimis.

Tatort Liestal

Ein Gespräch mit dem Krimiautor Rolf von Siebenthal.

Max Bollag, der Held in Rolf von Siebenthals Krimireihe, lebt an der Rathausstrasse 30 in Liestal – im Dichter- und Stadtmuseum! Weshalb das so ist, ob bald ein neuer Bollag-Krimi zu erwarten ist und alles, was Sie schon lange von dem Baselbieter Erfolgsautor wissen wollten, fragen wir ihn in einem Gespräch.

Rolf von Siebenthal hat bisher drei Krimis veröffentlicht, in denen der Journalist Max Bollag vom ‹Liestaler Tagblatt› im Baselbieter Kantonshauptort begangene Verbrechen aufklärt und sich selbst dabei immer wieder in brenzlige Situationen bringt. Längst hat er damit in der Region und darüber hinaus eine treue Fangemeinde gefunden. In einem Gespräch im Museum konfrontieren wir den Autor mit Auszügen seiner eigenen Werke und fragen ihn, ob nach seinem Abstecher nach Bern in seinem jüngsten Krimi ‹Lange Schatten› mit weiteren Bollag-Krimis in Liestal zu rechnen ist.

Mitra Devi liest aus ihrem Kriminalroman

‹Der Blutsfeind›.

Anschliessende Vorführung des Dokumentarfilms ‹Crime - Auf Spurensuche mit Krimiautorin Mitra Devi›. In Anwesenheit der Regisseurin Bea Huwiler.

Wozu klettert eine Krimiautorin ins Gepäckschliessfach eines Bahnhofs? Und warum blickt der eine der beiden Täter Nora Tabani so hasserfüllt an, wo sie ihn doch gar nicht kennt? Mitra Devi, im Doppelpack zu Gast im Kino Sputnik, lässt sich ein paar Geheimnisse ihres Krimis und des literarischen Handwerks entlocken.

Im Buch stürmen zwei Maskierte die Zurich Credit Bank und Privatdetektivin Nora Tabani wird als vermeintlich unbeteiligte Kundin als Geisel genommen. Hat sie jemand in eine Falle gelockt? Partner und Kollegen arbeiten fieberhaft an einem Rettungsplan, doch die Lage eskaliert… ‹Der Blutsfeind› wurde mit dem Zürcher Krimipreis ausgezeichnet.

In ihrem Debüt aus dem Jahr 2012 heftet sich Filmemacherin Bea Huwiler (Konzept, Regie und Kamera) an die Fersen der Schriftstellerin Mitra Devi. Mit der Kamera begleitet sie die Zürcher Autorin ein Jahr lang beim Schreiben und auf der Pirsch. ‹Crime› zeigt nebst Schaffensfreude, Talent und Disziplin die Recherchen auf, die es braucht, damit aus einer vagen Idee ein fertiges Buch wird. Temporeiche Krimiszenen sorgen für den nötigen Nervenkitzel.

Franz Musils vierter Fall

Ein Hörspielabend mit Ueli Jäggi in Kooperation mit dem Christoph Merian Verlag.

«Musil und Musil. Musil» – so meldete sich der chronisch geld- und glücklose Privatdetektiv Franz Musil, ungeratener Spross einer Zürcher Bankiersdynastie, in den acht Folgen einer Kulthörspielreihe auf Radio SRF 1 am Telefon. Gemeinsam mit dem bekannten Schauspieler Ueli Jäggi, der Franz Musil die Stimme lieh, hören wir Auszüge aus seiner Lieblingsfolge ‹Blitz, blank und tot› und lassen ihn aus der Schule plaudern.

Jäggi ist nicht nur durch seine Rollen in Theater-, Film- und Fernsehproduktionen bekannt geworden, sondern hat auch als Regisseur einen Krimi auf die Bühne gebracht. Wir fragen ihn unter anderem, wie die Hörspielarbeit für einen Schauspieler aussieht und wie sie sich in der Schweiz und in Deutschland unterscheidet – Jäggi verkörpert auch den Kriminaloberrat Xaver Finkbeiner in den vom SWR produzierten Folgen des ARD Radio Tatorts.

Kinder-Krimi-Show

Die Impro-Detektive: Ein Mitfieber- und Reinruf-Theater für Kinder ab 5 Jahren.

Kinder haben die besten Spürnasen von allen. Da gibt es ganz sicher ein Verbrechen, das noch aufgeklärt werden will. Gemeinsam mit ihrem jungen Publikum begeben sich die Impronauten aus Basel auf die Suche nach gefährlichen Schurken, finden sachdienliche Hinweise und klären schliesslich auf, wer was angestellt hat.

Nur: Was eigentlich passiert ist, erfahren die SchauspielerInnen erst in dem Moment, in dem sie auf der Bühne stehen. Improvisationstheater bedeutet: Geschichten einfach entstehen lassen – ganz ohne Planung, aber mit viel Lust am Fabulieren. Wer wird der Schurke sein? Und welche Gefahren lauern auf dem Weg des Kommissars? Wer kommt zu Hilfe, wenn es eng wird? Wird das Verbrechen am Ende gelöst? Noch wissen wir es nicht, aber eines ist sicher: Die zündenden Ideen und rettenden Einfälle kommen von den Kindern.

Seit 2003 improvisieren die Impronauten aus Basel auf den Bühnen der Region und darüber hinaus. Seit einigen Jahren bieten sie auch regelmässig spezielle Impro-Shows für Kinder an und wagen sich jetzt gemeinsam mit ihrem jungen Publikum in die Welt des Verbrechens.

Krimi-Diner

Ein Impro-Krimi kombiniert mit einem Essen.

Das Theater Palazzo präsentiert die Theatergruppe L.U.S.T aus Freiburg (D). Das Restaurant mooi serviert dazu ein messerscharfes 4-Gänge-Menü.

Kaum hat der erste Gang Ihren Gaumen eingelullt, der Wein die Stimmung gelockert – da plötzlich – düsteres Licht, spannende Musik, Schreie und ein Mordopfer liegt am Boden. Doch keine Angst! Sie können weiter die kulinarischen Kreationen geniessen – und zuIhrem Vergnügen werden die Darsteller/innen von Theater L.U.S.T. zwischen den Gängen einen Kriminalfall improvisieren – und Sie können mitbestimmen, was gespielt wird.

Die Ermittlungen beginnen… bis zum Schluss weiss niemand, wer der Mörder ist – nur er selbst! Zahlreiche Handlungsstränge werden gelegt, Verdächtigungen ausgesprochen, Verfolgungsjagden inszeniert und Indizien ermittelt! Da kommt der Kommissar ganz schön ins Schwitzen… Zum Glück gibt es Johann, den Barpianisten mit seinen Kontakten in die Unterwelt, der dem Kommissar so manchen Tipp geben kann. Die Rollen werden von weiblichen oder männlichen Schauspieler/innen dargestellt, je nach Wahl des Publikums. Denn Sie als Publikum spielen an dem Abend die entscheidende Rolle: Sie wählen nicht nur den Kommissar des Abends, das Opfer, die Tatwaffe und den Tatort, sondern auch den Mörder aus dem Kreis der Verdächtigen. Ausserdem werden Charaktere erschaffen, deren Eigenheiten Sie als Publikum mitbestimmen. Alles ist völlig spontan, entsteht aus dem Augenblick und spielt sich in drei Teilen zwischen den Gängen Ihres Menüs ab – unglaublich unterhaltsam und spannend bis zum Schluss. Es spielen vier SchauspielerInnen von Theater L.U.S.T. und ein Pianist.

Edgar Allan Poe

Geschichten von und über Edgar Allan Poe, gelesen von Charles Brauer.

Charles Brauer ist einem breiten Publikum bekannt geworden durch seine Rolle als Hamburger Tatort-Kommissar in den Jahren 1986 bis 2001. Er und sein Partner Manfred Krug erhielten 2001 die Goldene Kamera und eine goldene Schallplatte für ‹Tatort – Die Songs›. Neben dem Theater und dem Fernsehen sind Hörbücher und öffentliche Lesungen ein wichtiger Teil seiner künstlerischen Arbeit. Gelesen hat Charles Brauer auch in Baselland schon, wo er zu Hause ist. Edgar Allan Poes Leben und Tod sind für den Krimi-Experten Charles Brauer Grund genug, um lesend und erzählend einen Abend zu füllen.

Der US-amerikanische Schriftsteller Edgar Allan Poe wurde gerade mal 40 Jahre alt und war die erste prägende Figur in der Geschichte der Kriminalliteratur. Charles Brauer wird an diesem Abend folgende Kurzgeschichten von Poe lesen: ‹Hinab in den Maelström›, ‹Das verräterische Herz›, ‹Das Fass Amontillado› und vielleicht das eine oder andere Gedicht...

‹S’Chline Gspängst›

Mit Rafael Moser und Tamino Weggler. Für alle ab 5 Jahren.

Der Schauspieler Rafael Moder und der Musiker Tamino Weggler hauchen dem Kinderbuchklassiker mit einfachen Mitteln und wenigen Requisiten neues Leben ein. Eine schweizerdeutsche Erzählstunde nach Ottfried Preussler mit Musik, künstlerisch begleitet von Michael Huber.

Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom kleinen Gespenst, das plötzlich zur falschen Zeit aufwacht und unversehens die kleine Stadt Eulenberg in Angst und Schrecken versetzt? Ottfried Preusslers zeitlose Erzählung begeistert Kinder und Erwachsene seit über fünfzig Jahren. Das kleine Gespenst, der Uhu Schuhu, der General Torsten Torstensen und viele weitere Figuren sind so liebevoll beschrieben, dass sie beinahe von selbst aus den Buchseiten hervorschweben. Rafael Moser lockt sie mit seiner Stimme vollends heraus und Tamino Weggler trommelt, singt und haucht ihnen Leben ein. Die beiden jungen Künstler kommen aus Baselland – sie präsentieren ihr erstes eigenes Erzählprogramm.

Rafael Moser war schon als Kind fasziniert vom Geschichtenerzählen. Schon mit 12 Jahren spielte er im Radio DRS im Hörspiel ‹Dr Tell und sin Bueb› mit und seither hat ihn das Schauspielfieber nicht mehr verlassen. Besonders angetan hat es ihm aber die Möglichkeit, mit der Kraft der Stimme Bilder in die Luft zu zeichnen. So las und produzierte er 2013 ein vierstündiges Hörbuch, las Texte von Robert Walser zur Musik von W.A. Mozart und schuf mit SchülerInnen des Schulheims Roeserental verschiedene Hörspiele. Tamino Weggler wuchs in Domat/Ems GR auf, wo er das Trommeln erlernte und seine ersten Theaterproduktionen bestritt. Während des Wirtschaftsstudiums an der Uni Basel erweiterte er seine musikalische und theatralische Kompetenz, indem er weitere Instrumente erlernte und im Theater der Uni Basel mitwirkte.

‹Ihr sollt den Fremden lieben›

Lesung von Alfred Bodenheimer. Moderation: Noëmi Gradwohl.

Der Basler Professor und Schriftsteller Alfred Bodenheimer liest aus seinem jüngst erschienenen Roman ‹Ihr sollt den Fremden lieben›. Noëmi Gradwohl, bekannt als Redaktorin bei Radio SRF 2 Kultur, führt als Moderatorin durch den Abend.

Rabbi Klein ist Gast in einer Fernsehshow. Ausgerechnet in seinen Armen stirbt wenig später der Moderator. Lejser Morgenroth, der eifersüchtige Freund des Toten, war am Tatort und hat ein Motiv. Verzweifelt bittet er Klein um Hilfe. Gegen den Rat seiner Frau Rivka will der Rabbiner das Verbrechen aufklären und trifft dabei auf eine junge Muslimin, die um ihre Emanzipation kämpft, einen katholischen Priester, der auf Umzugskartons sitzt, einen Jungunternehmer und dessen atemberaubend schöne Frau. Dazwischen streitet er mit seinen Schabbatgästen, die drastische Ideen zur Bekämpfung der Feindschaft gegen Juden vertreten und versucht Konflikte in einer ultra-orthodoxen Familie zu kitten. In seinem vierten Krimi bringt Alfred Bodenheimer den gelehrten und beharrlichen Rabbi an seine Grenzen.

Alfred Bodenheimer (geb. 1965 in Basel) hat nach seinem Doktorat an verschiedenen Universitäten in der Schweiz, Israel und Deutschland gelehrt und geforscht. Seit 2003 ist er Professor für Religionsgeschichte und Literatur des Judentums an der Universität Basel, deren Zentrum für Jüdische Studien er leitet. Nebst einer grossen Anzahl wissenschaftlicher Publikationen hat er seit 2014 vier Kriminalromane über den Zürcher Rabbiner Gabriel Klein veröffentlicht.

Noëmi Gradwohl ist Redaktorin bei Radio SRF 2 Kultur. Ihr Feature ‹Die Dichterin und ihr Begleiter. Eine Familiengeschichte auf den Spuren Else Lasker-Schülers› ist 2017 mit dem Radiopreis der Berner Stiftung für Radio und Fernsehen ausgezeichnet worden.

Reihe:‹Grausam Heiteres im Landkino›

7. Dezember: ‹Komm süsser Tod›. Wolfgang Murnberger (A) 2000.

14. Dezember: ‹Der Knochenmann›. Wolfgang Murnberger (A) 2009.

21. Dezember: ‹Das ewige Leben›. Wolfgang Murnberger (A) 2015.

Simon Brenner ist der grantige Privatdetektiv in den acht Kult-Krimis des österreichischen Schriftstellers Wolf Haas. Brenner geht seine Fälle stets sehr eigen an, was immer wieder zu Schwierigkeiten mit seinen Vorgesetzten führt. Mit bissiger Selbstironie spielt der Kabarettist Josef Hader den abgehalfterten, aber unbeirrten Brenner in den gefeierten Verfilmungen von Wolfgang Murnberger. Denn obwohl Haas seine Brenner-Romane einmal als unverfilmbar bezeichnete, wirkte er dann doch an der Realisierung der Verfilmungen mit. Das wiedereröffnete Landkino in Liestal präsentiert im Dezember 2017 in der Reihe ‹Grausam Heiteres im Landkino› jeweils um 20:15: ‹Komm süsser Tod› (2000), ‹Der Knochenmann› (2009) und ‹Das ewige Leben› (2015).

Veranstaltungsorte und Vorverkauf / Reservation:

Theater Palazzo / Kulturhaus Palazzo

Poststrasse 2, am Bahnhof, 4410 Liestal

VV: Buchladen Rapunzel im Palazzo

Reservation: 061 921 56 70

kontakt@rapunzel-liestal.ch

DiSTL Dichter- und Stadtmuseum Liestal

Rathausstrasse 30, 4410 Liestal

Reservation: mail@dichtermuseum.ch

kulturhotel guggenheim & restaurant mooi

Wasserturmplatz 6 & 7, 4410 Liestal

VV: www.starticket.ch oder im restaurant mooi

Reservation: tickets@guggenheimliestal.ch

Kino Sputnik / Kulturhaus Palazzo

Poststrasse 2, am Bahnhof, 4410 Liestal

Reservation: 061 921 14 17

Landkino im Kino Sputnik / Kulturhaus Palazzo

Poststrasse 2, am Bahnhof, 4410 Liestal

Reservation: 061 921 14 17

Impressum:

Gesamtleitung Krimi-Liestal: Theater Palazzo

Programmauswahl: Beteiligte Veranstalter (s.o.)

Projektleitung, Fundraising, Redaktion: Johanna Rees

Grafik: StudingerPartner, Basel

Druck: Schaub Medien AG, Liestal

Sponsoren, Stiftungen und Partner:

Stadt Liestal

Werner Hasenböhler Stiftung Liestal

Ernst Göhner Stiftung

Sulger Stiftung

StudingerPartner

Hertner-Strasser Stiftung

Basellandschaftlicher Kantonalbank BLKB

Kino Sputnik

Theater Palazzo

Buchladen Rapunzel

Stadtkino Basel - Landkino

Kulturhotel Guggenheim Liestal

Kulturelles.BL Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion

DISTL Dichter- und Stadtmuseum Liestal

bz Basellandschaftliche Zeitung

ObZ Oberbaselbieter Zeitung